Gemeinde Gärtringen

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Waldnaturschutz in Gärtringen

Waldnaturschutz in Gärtringen – Ausweisung eines Waldrefugiums

Im vergangenen Jahr wurde im Gemeindewald eine sogenannte „Forsteinrichtung“ durchgeführt. Dabei werden alle Waldbestände der Gemeinde begutachtet und ein neuer Zehn-Jahres-Plan für die weitere Bewirtschaftung aufgestellt.

Im Rahmen dieser Forsteinrichtung wurde ein Gebiet als  „Waldrefugium“ ausgewiesen. Die Fläche ist ca. 5 ha groß und befindet sich nördlich vom „Weidengrundweg“, unweit der Kreisstraße nach Aidlingen (siehe Karte). Die Beschilderung des Refugiums vor Ort erfolgt noch.


Was ist unter einem Waldrefugium zu verstehen?
Auf dieser Fläche werden zukünftig keine forstlichen Tätigkeiten mehr durchgeführt, es entsteht ein kleiner Bannwald. Der Wald kann sich hier ungehindert entwickeln und bleibt naturbelassen, er kann sich zu einem keinen „Urwald“ ausbilden. Dadurch entstehen neue Lebensräume, z.B. in absterbenden Bäumen und im Altholz, was zur Erhöhung der Artenvielfalt beitragen soll. Dies zu beobachten wird sicher eine spannende Sache.
Die Fläche des Refugiums wird zudem als naturschutzrechtliche Ausgleichsfläche für das Ökokonto der Gemeinde angerechnet.